Praha - Tábor

Länge:
110 km
Ausgangspunkt:
Praha, Průhonice, Týnec nad Sázavou, Sedlčany, Sedlec - Prčice Sedlec - Prčice
Zielpunkt:
Tábor
Orte zu besuchen


Foto-Galerie

Der Beginn der Radroute befindet sich bei der Greenways-Informationstafel am Teich unter der Röhre der U-Bahn. Ausgangspunkt der Greenways Prag – Wien ist der neu angelegte Zentralpark des Stadtteils Prag 13. Ab Průhonice folgen Sie der Radroute Nr. 11, die vorbei am Schloßgehege und weiter zwischen Wäldern und Feldern bis nach Petříkov ansteigt.

Nach Týnec nad Sázavou erwartet Sie auf der Radroute Nr. 11 ein Anstieg auf ruhigen Landsträßchen über Neveklov bis nach Klimětice, danach geht es durch eine leicht gewellte Landschaft überwiegend bergab bis zum Wasserschloß Červený Hrádek, von wo sich ein kurzer Abstecher auf der Radroute Nr. 11a in die Stadt Sedlčany anbietet, die durch die Herstellung des Hermelín-Käses bekannt geworden ist.

Ab Sedlčany setzen Sie Ihre Radwanderung auf der Radroute Nr. 11 fort. Nach einigen Kilometern verändert sich das Landschaftsbild, und Ihr Weg führt nun durch den reizvollen Talkessel des „Böhmischen Meran“, der von den Höhenzügen der Čertova hrbatina umrahmt wird. Der Vergleich dieser Landschaft mit dem italienischen Meran beruht auf den ähnlich günstigen Klimaverhältnissen und dem ebenso überwältigenden Blick von den umgebenden Bergzügen in den Talkessel. Die Radroute Nr. 11 führt Sie bis zum Zentrum dieser Region, der Stadt Sedlec-Prčice.

Nach Sedlec-Prčice erwartet Sie auf der Radroute Nr. 11 ein steiler Anstieg aus dem Talkessel des „Böhmischen Meran“ bis nach Červený Újezd, wo Sie für die Anstrengung durch einen weiten Rundblick belohnt werden, bevor es dann bis Borotín wieder bergab geht. Weiter führt die Route durch eine wellige, langsam abfallende Landschaft mit ruhigen kleinen Dörfern, deren Architektur verrät, daß Sie allmählich nach Südböhmen gelangen. Die Radroute Nr. 11 führt Sie bis ins Zentrum der Hussitenstadt Tábor, achten Sie jedoch auf dem Weg in die Stadt auf den sehr starken Verkehr.

Zentralpark von Prag 13
Der Zentralpark ist eine grüne Oase inmitten einer ausgedehnten Prager Trabantenstadt. Für die Stadtbewohner stellt er einen idealen Erholungsort dar, er wird von einem dichten Radwegenetz (darunter dem Rundweg „Zur Arbeit und zum Vergnügen“) durchzogen, und den Kindern stehen zahlreiche Spielplätze zur Verfügung. Der Park lebt auch vom Wasser – er wird vom Prokopský potok durchflossen, und zwei Fischteiche bieten eine Heimat für Wasservögel, Amphibien und weitere Tiere.

Die Täler Prokopské údolí und Dalejské údolí
In das Prokopské údolí mündet von Westen her das Dalejské údolí, und gemeinsam bilden die beiden Täler eines der bedeutendsten Naturensembles in Prag. Sie befinden sich in einem Karstgebiet, wo eine Vielzahl an Versteinerungen aus dem Altpaläozoikum (Trilobiten) gefunden wurde. Das ganze Gebiet zeigt bis heute die Spuren eines intensiven Kalksteinabbaus in früheren Zeiten, an vielen Stellen liegt durch menschliche Einwirkung oder auch auf natürliche Weise das Gestein frei und gestattet, wie in einem Lehrbuch der Geologie den Wechsel der Kalksteinschichten zu verfolgen.

Průhonice
Lassen Sie sich in Průhonice keinesfalls einen Besuch des weitläufigen Schloßparks entgehen, der mit mehr als tausend Arten von Holzgewächsen aufwarten kann. Den bezauberndsten Anblick erleben Sie hier im Sommer, wenn Rhododendren und Rosen blühen und der Park in allen erdenklichen Farben leuchtet. Für Besucher wurden fast 40 km Wege mit kleinen Brücken über die Wasserläufe angelegt, Radfahren ist hier jedoch leider untersagt. Im pseudoromanischen Schloß auf einer Felsnase über dem sich dahinschlängelnden Flüßchen Botič, das Sie beim Betreten des Parks passieren, hat heute das Botanische Institut der tschechischen Akademie der Wissenschaften seinen Sitz.

Olešky
Wahrzeichen dieses ruhigen, malerischen Dörfchens ist die aus großen regelmäßigen Steinquadern erbaute spätromanische Kirche Mariä Geburt aus dem 13. Jahrhundert, die später im Stil des Barock umgestaltet wurde. Im Kirchenschiff sind sehr seltene gotische Fresken zu bewundern. Ein Besuch kann an Ort und Stelle vereinbart werden (telefonisch unter 323 673 722).

Štiřín
An der Stelle einer Festung aus dem 15. Jahrhundert steht heute ein Barockschloß mit Figurenschmuck aus der Werkstatt des weltbekannten Bildhauers Matthias Bernhard Braun. Die wertvollen Barockstatuen ziehen die Außentreppe des Schlosses – wenn Sie sie sehen möchten, müssen Sie das Schloßtor neben dem Haus Atis passieren und in Richtung zum Haupteingang des Schlosses weitergehen. Das heute als Luxushotel und Kongreßzentrum dienende Schloß ist umgeben von einem englischen Park mit einem Wasserpavillon und von einem Golfplatz. Der Besuch des englischen Parks ist für Gruppen nach telefonischer Vereinbarung möglich (Tel. 255 736 111).

Kamenice, Ringhofferovo náměstí 434, tel: 323 672 643
Kamenice ist ein kleines Industriestädtchen, dessen Geschichte wesentlich durch den Unternehmergeist der Industriellendynastie Ringhoffer geprägt wurde. Diese wählte sich Kamenice als neuen Standort ihrer zuvor in Prag angesiedelten Kupferschmiedewerkstatt und richtete in der alten „oberen“ Mühle einen Kupferhammer ein. Baron Franz Ringhoffer, Besitzer des Maschinenbauimperiums im Prager Stadtteil Smíchov und ein Angehöriger der damaligen gesellschaftlichen Elite, gründete außerdem die Brauerei im benachbarten Velké Popovice sowie eine Reihe weiterer Betriebe wie etwa ein Sägewerk, eine Ziegelei und eine Molkerei, und nach und nach gelangten alle Häuser in Kamenice einschließlich des Schlosses in seinen Besitz.

Týnec nad Sázavou - K Náklí 404, tel: 420 317 701 923
Das Städtchen Týnec nad Sázavou liegt im malerischen Tal der Sázava. Von einer langen und reichen Geschichte zeugen die Baudenkmäler in der Altstadt aus der Zeit der Wende vom 1. zum 2. Jahrtausend – das Burgareal mit der romanische Rotunde, dem benachbarten gotischen Wehrturm und den Grundmauern eines Palais der Přemysliden. In der Sommersaison kann der gotische Turm bestiegen werden und dient als Aussichtsturm. Bei einem Besuch des Turms haben Sie außerdem die einzigartige Gelegenheit, seine Bewohner kennenzulernen – das vorletzte Stockwerk beherbergt nämlich eine Sommerkolonie des Großen Mausohrs (und ist damit ein eingetragener Standort des europäischen Netzwerks Natura 2000). In unmittelbarer Nachbarschaft der Rotunde und des Burgturms befindet sich das Stadtmuseum mit einer Dauerausstellung über das berühmte Steingut aus Týnec (typisch dadurch, daß es fast wie Porzellan aussieht), es finden hier Konzerte und Verkaufsausstellungen von Gemälden und Graphiken statt, im Sommerhalbjahr auch Theateraufführungen im Freien und das Stadtfest Týnecký střep. Týnec ist als Paradies für Flußwanderer bekannt, Sie finden hier das Wander- und Flußwanderzentrum BISPORT (Tel.: 317 701 460), wo Sie sich Boote und Kanus mieten können, um eine Fahrt auf der Sázava zu unternehmen. 

Neveklov - Náměstí Jana Heřmana 83, tel: 317 741 207
Wahrzeichen von Neveklov ist die geräumige ursprünglich gotische und später barockisierte Kirche St. Gallus, umgeben von einer Mauer mit zwei barocken Toren. An der Kirche befindet sich eine Gedenktafel, die an den in Neveklov geborenen Metod Zavoral, Abt des Klosters Strahov und Freund Karel Čapeks, erinnert. Auf dem Dorfplatz stehen die Pestsäule aus dem Jahre 1733, die die Form eines Bildstocks hat, und ein 1983 enthülltes Denkmal, das an die gewaltsame Verschleppung aus der Region erinnert. Hinter Neveklov passieren Sie einen Meilenstein im Stil des Empire und den jüdischen Friedhof. 

Červený Hrádek
Das Schloß im See mit seiner typischen roten Farbgebung war ursprünglich eine befestigte Wasserburg vom Ende des 13. Jahrhunderts. Durch eine Rekonstruktion im pseudogotischen Stil, die der berühmte Architekt Jan Kotěra leitete, erhielt das Schloß das Gepräge eines mittelalterlichen Rittersitzes. Im englischen Park, der das Schloß umgibt, hat sich ein barocker Getreidespeicher erhalten. In den Jahren des Sozialismus verfiel das Schloß, gegenwärtig wird es renoviert, und die neuen Besitzer wollen einen Teil des Gebäudes der Öffentlichkeit zugänglich machen. 

Abstecher auf der Radroute Nr. 11a nach Sedlčany, Náměstí T.G.M. 32, tel: 318 822 742
Sedlčany ist einer der ältesten Orte in Böhmen. An der Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert gehörte dieses wichtige Handelszentrum dem Geschlecht der Rosenberger, die der Stadt ihr Wappen mit der fünfblättrigen Rose verliehen. Unter den Besitzern der Stadt finden wir auch den bekannten Teichbauer Jakub Krčín z Jelčan, der bei Sedlčany den Musík anlegte – den größten Fischteich in dieser Region. Während der Besetzung durch die Nationalsozialisten wurde im Gebiet um Sedlčany und Neveklov ein riesiger Truppenübungsplatz der SS angelegt, weshalb die Stadt im Jahr 1943 vollständig geräumt wurde. Ein markantes Baudenkmal in Sedlčany ist die frühgotische Kirche St. Martin, ursprünglich eine Wehrkirche. Das Stadtmuseum bietet eine Dauerausstellung zur Geschichte von Sedlčany. Zu den Raritäten in der Museumssammlung gehört zweifellos die erste Geige des bedeutenden tschechischen Komponisten Josef Suk, der unweit der Stadt in Křečovice geboren wurde. In Sedlčany wird an Suk alljährlich mit einem Musikfestival erinnert.

Jesenice
Schon von weitem begrüßt Sie das Wahrzeichen des Orts – die ursprünglich gotische, später im Barockstil umgebaute Pfarrkirche zur hl. Dreifaltigkeit mit ihrem Turm. Die Kirche bildet den Ausgangspunkt eines Lehrpfads auf den Kalvarienberg. Bei der steinernen Brücke (an der Abzweigung nach Martinice) passieren Sie den Bauernhof mit der Hausnummer 15 mit einer Figur des hl. Johannes von Nepomuk vom Ende des 18. Jahrhunderts. 

Sedlec-Prčice, Vítkovo náměstí 69, tel.: 317 834 328
Nach Sedlec-Prčice erwartet Sie auf der Radroute Nr. 11 ein steiler Anstieg aus dem Talkessel des „Böhmischen Meran“ bis nach Červený Újezd, wo Sie für die Anstrengung durch einen weiten Rundblick belohnt werden, bevor es dann bis Borotín wieder bergab geht. Weiter führt die Route durch eine wellige, langsam abfallende Landschaft mit ruhigen kleinen Dörfern, deren Architektur verrät, daß Sie allmählich nach Südböhmen gelangen. Die Radroute Nr. 11 führt Sie bis ins Zentrum der Hussitenstadt Tábor, achten Sie jedoch auf dem Weg in die Stadt auf den sehr starken Verkehr.

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